Mitllerweile habe ich drei VW-Bus Generationen mitgemacht und mich langsam an meine Vorstellung von einem idealen Bus angenähert.

„unterwegs zuhause sein“

Dieses Motto ist wohl der Grund, warum man freiwillig und mit freuden ein Schuhschachtel auf vier Rädern pilotiert.

Ein normaler PKW war mir schon immer zu klein, ich wollte aber auch nie ein Wohnmobil haben. Die Kunst liegt in einer Flexibilität, die sich den momentanen Bedürfnissen anpass.

 

T5

In meinen T5 TransVan habe ich eine Bettkonstruktion eingebaut, die sich in einer Minute nach hinten Klappen lässt, um so Platz für die Sitzbank zu machen. Das „Bett“ liegt auf Aluschienen der seitlichen Konstruktion und ist nur mit vier Schrauben und Rändelmuttern befestigt, sodass das ganze Bett in weniger als 3 Minuten von einer Person ausgebaut werden kann, und so der ganze Laderaum zur Verfügung steht. Auch die Seitenteile sind nur an den Zurrösen und mit wenigen Schrauben an der Karosserie befestigt und können mit wenig Aufwand ausgebaut werden.

T4

Mein T4 war ein 8- bzw. 9-Sitziger Transporter, wobei die mittlere Sitzreihe nie eingebaut war. Hinter der Sitzbank habe ich eine sehr stabile „Hutablage“ eingebaut, die ein Drittel der Bettfläche darstellt. Auf ihr können zwei weiter gleich große Teile der Bettfläche und drei genauso große Matratzenstücke gelagert werden. Bei Bedarf kann die Rückbank umgeklappt werden, und zwei Aluminiumprofile in die „Hutablage eingeschoben werden. Auf diesen Aluminiumprofilen kann mann die beiden Platten nach vorne ziehen und mit Zapfen ineinander stecken.


Meine Bus muss als Alltagsgefährt herhalten, hat uns aber auch schon auf vielen langen und unvergessen Reisen als Fortgewegungsmittel und Wohnraum begleitet.